Geschichte und Gegenwart
Den Eingang zur Höhle Stará jaskyňa kannten die hiesigen Einwohner seit langer Zeit. Als Erste wagten sich J. Kovalčík und E. Laubert im Jahre 1923 in die Unterwelt. Die Schlucht Peklo, durch die man später in die Höhle Nová jaskyňa hinab stieg, entdeckten E. und A. Hollmann und J. Kovalčík im Jahr 1926. Die Erforschung der Schlucht setzten die Mitglieder der Höhlenforschergruppe des Karpatenvereins in Banská Bystrica im Jahr 1927 fort. Der untere Eingang in die Höhle Nová jaskyňa (Ausgang der heutigen Besichtigungsroute) wurde im Jahr 1932 abgedeckt. In den Jahren 1939 – 1940 erschloss die Genossenschaft der Höhlen von Bystrica einen Teil der Höhle ohne elektrische Beleuchtung. An ein tragisches Ereignis aus der Zeit des Widerstands gegen den Faschismus im 2. Weltkrieg erinnert eine Gedenktafel im Eingestürzten Dom – Zrútený dóm. Unter der Verwaltung des staatlichen Unternehmens Turist, n. p., entdeckte man im Jahr 1951 die Säle Mostárenské siene in der Höhle Nová jaskyňa. Die Verbindung zwischen den Höhlen Stará und Nová jaskyňa stellten J. Majko und J. Vytřísalová mit ihren Mitarbeitern im Jahr 1955 her.
Die Höhle ist im heutigen Zustand seit dem Jahr 1968 auf einer Länge von 490 m erschlossen. Seit dem Jahr 1971 dient der Untere Partisanensaal - Spodná partizánska sieň der Speläotherapie.
